Freitag, 6. Februar 2015

25. Januar 2015 - Aus dem Nähkäst(s)chen

Wie man an der Überschrift unschwer erkennen kann: wir waren in Köln bei Maria.  Anders als in den letzten Jahren wollen wir uns in 2015 abwechselnd in Köln und Mettmann treffen, da diese beiden Orte zentral für alle sind, und so die langen Anfahrtswege wegfallen. Mal sehen, welches Resümee wir am Jahresende ziehen werden.

9-10 hatten sich angemeldet, und es kamen immer mehr - 15 Stühle standen anschließend im großen Kreis! Wie immer gab es reichlich zu bequatschen, befühlen, bestaunen, begreifen, ...
Hier ein kleiner Einblick in einige mitbebrachte Taschen:


Maria machte den theoretischen Einstieg ins Thema: Versäubern, Nähte und Nahtsicherung. Natürlich kann in so kurzer Zeit alles nur angerissen werden. Zunächst muss das Gewebe vor der Nachbehandlung gesichert werden. Vor und nach dem Zuschneiden, nach dem Nähen, für alles gibt es immer wieder unterschiedliche Methoden der Sicherung. Offener Zickzack, geschlossener Zickzack, elastische Nähte, Kettelrand, Overlock, Coverlock, ...

Auch die Wahl des entsprechenden Nähmaterials wie z.B. Schrägbänder und Einlagen hat großen Einfluss  auf das Endergebnis, und damit auf die Qualität unseres fertigen Produktes.
Nach einer Übersicht über die verschiedenen Methoden haben wir fleißig diskutiert und einige Arbeiten angesehen. Handgewebte Stoffe stellen manchmal ganz besondere Anforderungen an die Sicherung und die Nähte. Hier ein paar nette Nähutensilien und mitgebrachte Literatur-Tips zum Thema:


Um einiges auszuprobieren gab es vor Ort Näh- und Overlockmaschinen . Die Überlegungen zum Thema "Welche Maschine ist die Richtige?" nahm so einige Zeit in Anspruch. Nicht zuletzt wurde auch klar, welch große Bedeutung das Bügeln hat. Irgendwie wird immer wieder, zwischendurch und bis zum Schluss gebügelt.
 

Silke zeigte uns dann noch ihre Variante der vereinfachten Briefecke, natürlich mit Hilfe korrekter Bügeltechnik! Und auf besonderen Wunsch hier ein Detail einer mitgebrachten Webarbeit:




Wir freuen uns auf den 22. Februar bei Katja in Bonn.

Samstag, 29. November 2014

Jahresprojekt 2014? - Planung 2015!

Das mit dem Jahresprojekt, das war wohl nichts, aus den unterschiedlichsten Gründen. Nur Marion hat als einzige eine Kette auf den Klick gebracht, immerhin.Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit einem gemeinsamen Projekt zu einem Thema. Im Laufe des Tages entwickelte sich die Idee hin zu: Kissen in "Dick und Dünn", man könnte auch sagen "Mit meinem Kissen durch Dick und Dünn".  

So hatten wir reichlich Zeit, uns mit dem Programm für das kommende  Jahr zu beschäftigen. Nachdem wir uns in den letzten Jahren immer wieder an unterschiedlichen Orten zwischen Bonn im  Süden, Herne im Norden, Viersen im Westen und Soest im Osten getroffen haben, treffen wir uns im nächsten Jahr probehalber abwechseln in Köln und Mettmann, also recht zentral für alle, um die teilweise weiten Anfahrten auszugleichen. Und auch der ein oder andere Termin "außer der Reihe" ist angedacht, wir sind also gespannt, was das Jahr uns bringen wird.


Wie man sehen kann, ging es eher gemütlich zu. Aber auch webtechnische Fragen wurden diskutiert, zum Beispiel Probleme  beim Verweben von Chenillegarnen. Katja zeigte uns eine einfache Möglichkeit zu erkennen, ob ein Chenillegarn dazu neigt, stark zu verdrehen:
Wenn man das Garn in Wasser legt, beginnt es, sich um sich selbst zu drehen.
Ein unangenehmes Problem, welches wohl öfters auftaucht, ist, dass das Garn bei längerflottierenden Bindungen  aus dem Gewebe schluppt.

Die Gefahr, beim Spulen Drall in den Faden zu bringen, ist auch nicht zu unterschätzen, vor allen Dingen beim Abzug nach oben.
Eine Möglichkeit dem entgegen zu wirken sind die kugelgelagerten Wollabwickler, die eigentlich von den Strickerinnen genutzt werden. Katjas spontane Lösung ist: der ungenutze Käse-Dreh-Teller! Einfach einen    Dorn anbringen, und los kann es gehen.

Ihr seht also, es war wieder einmal lecker, informativ und inspirierend!